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Trinkhalmvergleich für die Gastronomie

5 temps de lecture min.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Alternativen zu Plastik-Strohhalmen: Einweg und Mehrweg, von Papier über Metal bis hin zu Glas. Doch was ist tatsächlich am besten für Ihre Bar, Ihr Restaurant, Café oder Hotel?

Die Auswahl kann hier schwer werden, deshalb haben wir alle wichtigen Kriterien im Bereich der Gastronomie.

 

Inhaltsverzeichnis

Warum Einweg-Strohhalme sich nicht lohnen

Auf dem Markt findet man immer mehr Alternativen zum umweltschädlichen und bald verbotenen Plastik-Trinkhalm. Einige davon sind schon wesentlich nachhaltiger als die Plastik-Variante, wie z.B. essbare Trinkhalme aus Fruchtfasern. Gegen diese Alternative sprechen jedoch andere zahlreiche Argumente, was den Einsatz in der Gastronomie angeht. Weitere Varianten sind Papier, Nudeln oder Stroh. Alle Einweg-Strohhalme haben jedoch diverse Nachteile gemein:

  • Sie sind nicht geschmacksneutral
  • Sie werden weich und lösen sich oft nach einer Weile im Getränk auf
  • Sie sind meist nicht für heiße Getränke geeignet
  • Sie müssen in großen Massen produziert werden, wodurch ein hoher Ressourcenverbrauch entsteht
  • Sie verursachen viel Müll

Außerdem sind sie alle auf lange Sicht sehr teuer!

Ein Gastronom in unserem Rechenbeispiel benötigt 200 Trinkhalme am Tag, hat 25 Tage im Monat geöffnet, 12 Monate lang. Er hat circa 100 Sitzplätze. Er braucht daher 60000 Trinkhalme im Jahr.

Strohhalm Kosten Übersicht

Welche Vorteile und Nachteile haben Mehrweg-Strohhalme?

Es gibt zahlreiche Altenativen, die man häufiger als einmal nutzen kann, wie Edelstahl oder Glas. Da sich oben gezeigt hat, dass Einweg-Trinkhalme keine sinnvolle Alternative für Gastronomen sind, wollen wir hier genauer auf die Mehrweg-Trinkhalme eingehen.

Metall-Strohhalm

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Der wohl größte Vorteil von Metall-Trinkhalmen ist ihre Langlebigkeitund Bruchsicherheit. Außerdem sind sie BPA-frei und meist auch spülmaschinenfest. Jedoch sind Metall-Trinkhalme nicht geschmacksneutral, da sie meistens einen metallischen Beigeschmack haben. Somit entsteht eine geschmacksverändernde Wechselwirkung zwischen Getränk und Metall-Trinkhalm. Die scharfen Kanten sorgen für ein unangenehmes Mundgefühl und können an Zähnen und am Gaumen zu Verletzungen führen. Des Weiteren leitet Metall Hitzeweiter, wodurch sich Metall-Trinkhalme bei Benutzung in Heißgetränken besonders schnell erhitzen, was wiederum Verbrennungen versuchen kann. In der Gastronomie spielt Hygiene eine außerordentlich große Rolle, daher stellt die nicht vorhandene Transparenz der Metall-Trinkhalme ein großes Problem dar. Die Kunden können nicht erkennen, ob der Metall-Trinkhalm im Inneren auch wirklich sauber ist, was sie abschreckt ihn tatsächlich zu benutzen.

Vorteile Metall:

  • Wiederverwendbar
  • Spülmaschinenfest
  • BPA-frei
  • Bruchsicher

Nachteile Metall:

  • Nicht geschmacksneutral
  • Nicht transparent, Sauberkeit ist nicht ersichtlich
  • Scharfkantig
  • Leitet Hitze schnell weiter
  • Recycling nur bei speziellen Recyclinghöfen möglich
  • Unangenehmes Mundgefühl

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Bambus-Strohhalm

Bambus-Strohhalme sind relativ robust und stabil. Sie sind eine sehr umweltfreundliche Variante im Vergleich zu Materialien wie Plastik. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der zudem kompostierbar ist. Trotzdem ist er nicht unendlich verfügbar und auch diese Ressource sollte daher mit Bedacht genutzt werden. Hinzu kommt, dass Bambus aus asiatischen Ländern nach Deutschland transportiert werden muss, wobei dieser lange Transportweg nicht schonend für die Umwelt ist. Aufgrund der Natürlichkeit sind Bambus-Strohhalme zunächst gesundheitlich unbedenklich und enthalten keine chemischen Stoffe wie BPA. Allerdings ist die Hygiene trotz alledem nicht 100% zu gewährleisten, da die Trinkhalme nicht heiß gereinigt werden können. Während des Spülvorgangs können sie sich verformen und nehmen auf Dauer Flüssigkeit und Bakterien auf. Daher ist ihre Haltbarkeit sehr begrenzt. Für die Gastronomie kommen Bambus-Trinkhalme jedoch gar nicht in Frage:

Da sie nicht HACCP-konform sind, dürfen sie im gastronomischen Bereich nicht eingesetzt werden.

Vorteile Bambus:

  • Bruchsicher
  • Wiederverwendbar für eine bestimmte Zeit
  • Kompostierbar

Nachteile Bambus:

  • Nicht geschmacksneutral
  • Nicht transparent, Sauberkeit ist nicht ersichtlich
  • Nicht hygienisch
  • Maximal 6 Monate nutzbar
  • Nur eingeschränkt spülmaschinenfest
  • Nicht HACCP-konform

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Glasstrohhalm

Glastrinkhalme können die nachhaltigste und beste Alternative für Plastik-Strohhalme und auch andere Alternativen für die Gastronomie sein, wenn das richtige Glas genutzt wird. Denn Glas ist das einzige Material, dass absolute Geschmacksneutralität gewährleistet. Somit wird der Geschmack nicht verunreinigt und es gibt keine Wechselwirkung zwischen Trinkhalm und Getränk. Dadurch entsteht das beste Geschmackserlebnis für den Kunden. Wiederverwendbare Glas-Trinkhalme sind außerdem gesundheitlich unbedenklich, da sie spülmaschinenfest und somit hitzebeständig sind. Die glatte Oberfläche und die Transparenz der Trinkhalme macht diese zur hygienischsten Option. Gereinigt werden die Glas-Trinkhalme wie gewohnt einfach im Besteckkorb des Glas- oder Geschirrspülers. Außerdem sieht der Kunde selbst, dass der Trinkhalm sauber ist, wodurch ein absolut positives Trinkerlebnis geschaffen wird.

Vorteile Glas:

  • Wiederverwendbar
  • Spülmaschinenfest
  • Geschmacksneutral
  • Hygienisch
  • Umweltfreundlich
  • Schwermetall-, Blei- und BPA-frei
  • Recyclingfähig
  • Gravierbar
  • Auf Dauer kostengünstig

Nachteile Glas:

  • Nicht 100% bruchsicher
  • Im Gegensatz zu HALM-Glas, nicht jede Glassorte zu 100% recyclebar

Wie teuer sind sie?

Ein Gastronom in unserem Rechenbeispiel hat ebenfalls 100 Sitzplätze, und hat 12 Monate lang geöffnet. Daher braucht er zur gleichen Zeit zwar nur maximal 100 Trinkhalme, hat aber bei dem Einkauf von ebenfalls 200 Trinkhalmengenug Puffer, während die restlichen Halme sauber gemacht werden. Er braucht daher theoretisch 200 Trinkhalme im Jahr.

Aber Gastronomen kennen das leider zu gut: Ob Salzstreuer, Gläser oder Besteck – nach einigen Monaten verschwindet der ein oder andere Gegenstand. Wie bei anderer Gastronomieausstattung auch, sollte man bei Mehrweg-Produkten wie Trinkhalmen daher eine monatliche Schwundquote einkalkulieren. Bei unseren Gastronomen liegt diese im Durchschnitt bei 5% pro Monat,das heißt circa 10 Trinkhalme pro Monat.

Es ist deutlich erkennbar, dass Mehrweg-Trinkhalme einen massiven Preisvorteil gegenüber Einweg-Alternativen aufweisen, trotz höherer Einmalkosten und möglichem Schwund. Durch die Nutzung von Mehrweg-Trinkhalmen sparen Sie jährlich 1.000-3.000€ im Vergleich zu Einweg-Alternativen.

>Doch auch die Mehrweg-Alternativen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Haltbarkeit. Vergleicht man Metall und Glas direkt miteinander, fällt auf, dass die Vorteile von Glas überwiegen, da dieses geschmacksneutral und transparent ist. Der einzige Vorteil von Metall gegenüber Glas ist die höhere Bruchfestigkeit. Der perfekte Trinkhalm für die Gastronomie ist also ein Glastrinkhalm, der trotzdem eine hohe Bruchsicherheit aufweist. Im folgenden wollen wir den Qualitätsaspekt bei Glastrinkhalmen noch einmal genauer beleuchten.

Was macht hochwertige Glastrinkhalme aus?

Glas ist nicht gleich Glas und es gibt gravierende Qualitätsunterschiede. Die Stabilität und somit die Bruchsicherheit hängt stark von dem verwendeten Glas ab. Daher sollte bei der Auswahl von Glas-Trinkhalmen unbedingt auf qualitativ hochwertiges, reines Glas geachtet werden. Trinkhalme aus Glas sind nur dann sicher, wenn sie aus dem richtigen Material gefertigt und professionell verarbeitet werden. Schlecht verarbeitete Glas-Trinkhalme bergen Gefahren: Es können Absplitterungen am Mundteil entstehen oder die Trinkhalme brechen während des Spülvorgangs aufgrund von Restspannungen.

 

Der Vergleich auf den Punkt gebracht

Die Qualität des Glases ist auch entscheidend für den Recyclingvorgang, sollte ein Trinkhalm doch mal zu Bruch gehen. Denn nicht jedes Glas kann vollständig recycelt werden. Es gibt viele Glas-Trinkhalme aus Borosilikatglas, die nicht recyclingfähig und somit nicht im Altglascontainer entsorgt werden können. Es handelt sich dann schlichtweg um Sondermüll, der in der schwarzen Tonne entsorgt werden muss. Von Nachhaltigkeit kann hier keine Rede sein. Um Glas also wieder dem Kreislauf hinzufügen zu können, muss dieses aus dem richtigen Material sein.

Aus diesen Gründen produziert HALM sein stabiles und qualitativ hochwertiges Glas zu 100% in Deutschland. Nur so haben wir die volle Kontrolle über den Herstellungsprozess. Unsere HACCP-konformen Glasstrohhalme bestehen aus einem dickwandigen Glas, welches zu 100% recycelbarist. Das Ergebnis: Sie erhalten bei HALM den stabilsten, edelsten und nachhaltigsten Glastrinkhalm auf dem Markt.

Einweg-Trinkhalme schneiden schon aus finanziellen Gründen sehr schlecht ab. Mit wiederverwendbaren Trinkhalmen kann man mindestens 1.000€ pro Jahr sparen.

Wiederverwendbare Trinkhalme haben ähnliche Preisniveaus. Entscheidend ist also die Frage, welches Material qualitativ am besten geeignet ist.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Alternativen auf dem Markt und man sollte generell die nachhaltigen Varianten gegenüber Plastik bevorzugen. Einwegartikel sind aufgrund ihres dauerhaften Ressourcenverbrauchs keine Option. Sie schneiden auch schon deshalb aus der engeren Auswahl aus, weil Einweg-Strohhalme bis zu 5.000€ pro Jahr teurer sind als Mehrweg-Alternativen.

Auch Mehrweg-Trinkhalme haben jedoch häufig hygienische und geschmackliche Nachteile: Die Sauberkeit von Metall oder Bambus Strohhalmen lässt sich nicht auf Anhieb erkennen. Metall leitet Hitze, Silikon zieht Staub an und Bambusholz nimmt Wasser und Bakterien auf und ist nicht HACCP-konform.

Für die Gastronomie sind daher Glastrinkhalme die beste Lösung, sofern sie von guter Qualität, d.h. stabil und recyclingfähig sind. Sie sind geschmacksneutral, leiten keine Hitze und sind kinderleicht in der Spülmaschine zu reinigen. Ihre Transparenz macht sie zudem elegant und ästhetisch.

Haben wir Sie überzeugt? Dann testen Sie gerne unsere Trinkhalme!

Quellen 

https://www.welt.de/food/entdecken/article190303511/Die-besten-Mehrweg-Strohhalme-im-Test.html

https://www.wisefood.eu/blogs/trinkhalm-wissen